2018
Gutsriesling
feinherb




Ein verhaltener Duft von Apfel und Birne umspielt die Nase. Beim Geschmack hat man sich bei der Restsüße zurückgehalten, was der erfrischenden  Wirkung zugute kommt. Dabei helfen auch knackige grüne Frucht und eine belebende Säure.

 

A gentle fragrance of apple and pear titillates the nostrils. On the palate the feinherb shows noble restraint in the use of residual sugar, which helps to emphasize its refreshing character. Crisp green apple fruit and an animating acidity do the rest.  

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Beschreibung

RegionMosel / Deutschland
RebsorteRiesling
QualitätsstufeQualitätswein
Alkoholgehalt11,0 vol%
gesetzliche Angabenenthält Sulfite
GutsabfüllungRebenhof Johannes Schmitz | Ürzig (Mosel)

Über den Rebenhof Johannes Schmitz

Unsere Reben stehen größtenteils in den Steilhängen der Lagen Ürziger Würzgarten und Erdener Treppchen. Dort kommt es in trockenen Wetterphasen immer wieder zu beträchtlichem Wassermangel. Riesling ist sehr genügsam im Wasserverbrauch. Mit einer Wachsschicht auf der oberen Seite seiner Blätter und feinen Härchen auf der Unterseite wird der Wasserverzehr stark vermindert. Gleichzeitig dringen die Wurzeln der Rieslingrebe in die tieferen Bodenschichten vor, um sich dort mit Wasser zu versorgen. So versorgen die Wurzeln den Riesling mit einer ausgeprägten Mineralität, während seine Blätter für die Konzentration der fruchtigen Aromen sorgen. Auf diese Weise entfalten die Rieslingreben das volle Potential des Weinbergs.

Einzigartig ist wie der Riesling die kleinsten mikroklimatischen Unterschiede zum Ausdruck bringt. Mehr als 100 Tage zwischen Blüte und Vollreife nutzt die Rebe täglich um Mineralien und Aromen in die Traube zu implizieren. So entstehen Weinpersönlichkeiten die das Terroir, einzigartig widerspiegeln.

ÜRZIGER WÜRZGARTEN und das ERDENER TREPPCHEN

Besonders bemerkenswert beim Würzgarten ist, dass auf seinen bekannten roten Böden die Reblaus nie Fuß fassen konnte, weshalb es bis 2008 auch erlaubt war, wurzelechte Reben anzupflanzen. Die Weine aus dieser Lage zeichnen sich durch ihre einzigartige Kombination von Pfeffer-, Muskat- und Kräuternoten aus. Der Würzgarten teilt sich in zwei rote Bodenarten. Roter Schiefer, der die würzige Mineralität sehr markant zum Ausdruck bringt und Vulkangestein (Rotliegendes) das diese Aromen beinahe weich im Riesling erscheinen lässt. Durch seine tiefgründige Struktur ist das Vulkangestein besser zur Einlagerung von Wasservorräten geeignet. Die Weine vom Vulkan haben oft mehr Körper während der Schiefer mit schlanker Eleganz zu punkten weiß.

Mineralität

Mineralität ist ein wichtiger Bestandteil auf Schiefer gewachsener Weine, der zusammen mit Frucht, Säure und Restzuckergehalt das Geschmacksbild feiner Moselgewächse bestimmt. Ob sich nun die Mineralik eines Weines mehr in feuersteinartigen, kräuterähnlichen oder würzigen Aromen ausdrückt, leiten sie sich alle von Mineralien in den Böden ab, auf denen ihre Reben wachsen. Mineralität ist oft ein wesentliches Charaktermerkmal von Weinen aus den Trauben älterer Reben, die mit ihren meterlangen Wurzeln Zugang zu tieferliegenden mineralreichen Bodenschichten haben.